Munterrichtsmethode D 24: Learning Apps

Munterrichtsmethode Learning Apps

Gleich vorneweg drei große Pluspunkte der Learning Apps:

  • Alle Anwendungen der Schweizer Entwickler sind kostenfrei. Sie können sich ein „Lehrer-Konto“ einrichten und für Ihre Seminare, für Ihre Trainings, für Ihren Unterricht Übungsaufgaben entwickeln.
  • Vorteil Nummer 2: Ihre Teilnehmenden greifen über einen Link oder einen QR-Code unkompliziert auf die von Ihnen entwickelten Übungen zu – ganz ohne zeitfressende Zugangshürden.
  • Und ganz wichtig, der dritte Pluspunkt: Sie müssen nicht Informatik studieren, um gute Übungen für Ihre Kurse zu entwickeln. Es geht ganz einfach. 😊

Was genau steckt nun hinter der Anwendung. Die Learning Apps sind eine Sammlung von Übungsdesigns, die Sie für Ihre konkreten Seminarthemen nutzen können. Damit können Sie für die Teilnehmenden kleine Übungsaufgaben entwickeln. Hier ein paar Beispiele der Möglichkeiten:

  • Informationen auf einem Zahlenstrahl ordnen: Dieses Design nutze ich zum Beispiel, wenn ich Trainingskonzepte für Onboarding-Angebote entwickle. Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können mit der Learning App ohne langatmigen Vortrag ein erstes Gefühl für die Geschichte des Unternehmens bekommen.
  • Bilder beschriften: Hier können Sie eine Grafik oder ein Foto hochladen. Die Lernenden weisen markierten Stellen die passende Beschriftung zu. In der letzten Train the Trainer Ausbildung haben zwei Augenoptikerinnen anspruchsvolle Übungsaufgaben für ihre Anatomie-Seminare kreiert.
  • Paare zuordnen: Wie beim Memory haben die Lernenden die Aufgabe, passende Karten zusammenzufügen. Das können Worte, Texte oder Bilder sein. Im Train the Trainer Buch „Lernwirksame Seminare entwickeln und durchführen“ aus dem GABAL-Verlag nutze ich die Learning Apps genau dafür. In Kapitel 9 stelle ich sechs verschiedene Rollen vor, die wir als Trainerinnen und Trainer wahrnehmen.

Lust auf ein Experiment? Hüpfen Sie direkt jetzt an das Ende von Kapitel 9 „Rollenklarheit gewinnen“ und erproben Sie ein Beispiel für die Learning Apps. Einfach hier klicken und los geht’s.

Geschafft? Konnten Sie die Kurzbeschreibung der jeweils passenden Rolle zuordnen?

Ich nutze die Learning Apps in der Praxis in unterschiedlichen Lernsituationen:

  • Beim Einstieg in neue Themen: Dann greifen die Lernenden auf ihre Erfahrungen und ihr Vorwissen zu. Sie vermuten – ein super Lernzustand. 😊
  • Im Seminarverlauf: Mit den Learning Apps können Sie lernwirksame Miniübungen (Munterrichtsmethode 58) herstellen.
  • Am Ende einer Lerneinheit: Hier sind die LearningApps hervorragende Trainingshelfer. Jede und jeder kann im eigenen Tempo ausprobieren und üben. Gerne auch mit mehreren Wiederholungen.
  • Im Live-Online-Seminar ebenso wie im Präsenz-Kurs.
  • Und auch im Buch oder im Skript funktioniert es als direkte Übungsmöglichkeit prima. 😊

Schauen Sie, an welchen Stellen Sie die Learning Apps in Ihren Angeboten sinnvoll nutzen können. Wichtiger Tipp, bevor es losgeht: Vor dem Einsatz im Seminar empfehle ich einen Probelauf mit ein paar Testpersonen. Obwohl das Tool einfach zu bedienen ist, kann es bei den ersten Aktionen doch ein paar Stolperfallen geben …

Weitere digitale Tools für Ihre Seminare in der Methodensammlung sind zum Beispiel Munterrichtsmethode D 6 „Learning Snacks“ oder Munterrichtsmethode D 21 „Glücksrad“.

 

„Das Feedback von Harald und meiner tollen Gruppe haben mir sehr geholfen die Qualität meiner Seminare zu erhöhen.“

Martin Albrecht, Techniker Krankenkasse, Absolvent Orbium Trainerausbildung Kurs 8

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