Kernbotschaften – Lernwirksame Seminare von Harald Groß

Hier sehen Sie 66 didaktische Kernbotschaften auf einen Blick. Viel Spaß beim Stöbern!

Kapitel 1: Ihre Hauptaufgabe: Das Lernen auslösen

Denken Sie stets an Ihren Hauptjob als Trainer*in: das Lernen auslösen.

2  Sorgen Sie für einen guten Wechsel von Phasen des Ein- und Ausatmens.

3  Lassen Sie die Lernenden maximal 20 Minuten einatmen.

4  Knüpfen Sie immer wieder an die Erfahrungen der Lernenden an.

Entwickeln Sie Ihre Langsamkeitstoleranz.

6  Investieren Sie immer wieder in Wiederholungsminuten.

Lassen Sie die Lernenden häufig übertragen und üben.

8  Specken Sie Ihr Programm ab – von Anfang an.

Kapitel 2: Die Grundstruktur Ihrer Seminare 

9  Planen Sie Einleitung, Hauptteil und Schluss.

10 Eröffnen Sie Ihre Seminare thematisch und sozial.

11 Geben Sie den Lernenden viel Orientierung.

12 Bringen Sie die Stimmen der Lernenden früh zum Klingen.

13 Fördern Sie eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.

14 Klären Sie das „Du“ oder „Sie“.

15 Machen Sie selbst weniger, lassen Sie die Lernenden mehr machen.

16 Ermöglichen Sie häufig Zwischenbilanzen.

17 Variieren Sie im Hauptteil die Formen Input, Übung und Reflexion.

18 Vergessen Sie die Pausen nicht.

19 Feuern Sie den Lerntransfer an.

20 Kommen Sie kurz und knackig zum Ende.

Kapitel 3: Ein Seminarkonzept entwickeln

21 Beschäftigen Sie sich bei der Konzeption zuerst mit den Sachfragen.

22 Klären Sie die drei Z: Ziel, Zeit und Zielgruppe.

23 Priorisieren Sie: Was muss, was soll und was kann im Seminar passieren.

24 Finden Sie Kern- und Unterpunkte zu Ihrem Seminarthema.

25 Entwickeln Sie ein Drehbuch mit Kurz- und Langversionen.

26 Prüfen Sie Ihren Seminarentwurf auf Herz und Nieren.

Kapitel 4: Einfache aktivierende Methoden

27 Wählen Sie Methoden, die zur jeweiligen Situation passen.

28 Entwickeln Sie aus ganz einfachen Grundlernformen passende Methoden.

29 Nutzen Sie verschiedene Sozialformen: Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit.

30 Führen Sie die Lernenden früh in die Zieltätigkeit.

31 Stiften Sie die Lernenden zum Mitmachen an.

32 Lassen Sie Arbeitsphasen geduldig auslaufen.

33 Teilen Sie Untergruppen nach Zufall, Präferenz oder Plan ein.

34 Haben Sie die Zielgruppe im Blick, wenn Sie etwas erklären.

Kapitel 5: Gut verständlich erklären

35 Machen Sie möglichst kurze Sätze.

36 Nutzen Sie Wörter, die Ihre jeweiligen Teilnehmenden verstehen können.

37 Sorgen Sie durch Worte, Gesten und Skizzen für Gliederung und Ordnung.

38 Konzentrieren Sie sich beim Erklären auf das Wesentliche.

39 Machen Sie Ihre Erklärungen durch anregende Zusätze anschaulich.

40 Sprechen Sie frei, gerne im bedächtigen Schweizer Sprechtempo.

Kapitel 6: Mit Fachlandkarten das Lernen erleichtern

41 Geben Sie den Lernenden mit einer Fachlandkarte einen thematischen Überblick.

42 Denken Sie bei allen Darstellungen an die Überschrift.

Kapitel 7: Gute Fragen stellen und darauf reagieren

43 Stellen Sie viele offene Fragen.

44 Legen Sie sich vor Seminarbeginn einen Fragenvorrat an.

45 Verzichten Sie auf Pistolen-, Suggestiv- und Nadel-im-Heuhaufen-Fragen.

46 Halten Sie nach Fragen geduldig die Wartezeiten 1 und 2 ein.

Kapitel 8: Lerngruppen leiten

47 Haben Sie Ruth Cohns vier Faktoren im Blick: Thema, Ich, Wir und Globe.

48 Prüfen Sie im Vorfeld, welche schwierigen Situationen Sie vermeiden können.

49 Gewinnen Sie innere Klarheit, was Ihnen im Seminar wichtig ist.

50 Sagen Sie den Lernenden, was Ihnen wichtig ist.

51 Reagieren Sie angemessen auf Störungen.

52 Seien Sie Pate/Patin, Sprengmeister*in, Notar*in und Arbeitslose*r.

53 Sorgen Sie gut für sich: vor, während und nach der Veranstaltung.

Kapitel 9: Rollenklarheit gewinnen

54 Schlüpfen Sie bewusst in die verschiedenen Rollen: Wissensvermittler*in, Moderator*in, Übungsleiter*in, Lernbegleiter*in, Gruppenleiter*in, Prüfer*in.

Kapitel 10: Lernen auslösen im Online-Seminar

55 Halten Sie Einatmungsphasen in Online-Seminaren kurz.

56 Nutzen Sie im Online-Seminar verschiedene Grund-Arbeitsformen.

57 Erklären Sie im Online-Seminar, was Sie gerade am Rechner tun.

58 Schalten Sie kurze Trockenübungen vor neue digitale Herausforderungen.

59 Gestalten Sie Aufgaben im Online-Seminar so einfach wie möglich.

60 Ermöglichen Sie im Online-Seminar immer wieder Kamera-Auszeiten.

61 Ermöglichen Sie auch im Online-Seminar Gespräche zwischen „Tür und Angel“.

62 Halten Sie im Online-Seminar vereinbarte Lernzeiten ein.

63 Bringen Sie die Lernenden in Online-Seminaren immer wieder in Bewegung.

64 Finden Sie „Ihre“ digitalen Tools.

65 Kombinieren Sie Online- und Präsenzeinheiten sinnvoll.

66 Stimmen Sie sich auf den Wechsel zwischen Online- und Präsenz-Seminaren ein.

Das neue Buch ist da

„Wie entwickle ich ein gutes Seminarkonzept?“, „Wie führe ich lernwirksame Seminare durch?“ Antworten auf diese Fragen finden Sie in meinem neuen Buch.

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Zu meiner Person

Mein Name ist Harald Groß. Seit über 20 Jahren bin ich Didaktik-Trainer. Ich helfe Ihnen, Seminare zu entwickeln und durchzuführen, in denen Ihre Teilnehmenden in kurzer Zeit viel lernen können. Jährlich im März und im August startet in Berlin unter meiner Leitung ein neuer Kurs der Orbium-Trainer:innen-Ausbildung.

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