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| Buchrezensionen zu den Munterrichtsmethoden |
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Es bringt Leichtigkeit ins Thema, ohne dabei albern zu sein... Ich suchte nach Anregungen, die ich an Lehrende unserer Universität zum Thema aktivierende Seminarmethoden weitergeben kann. An Ihrem Buch „Munterrichtsmethoden“ hat mich der Titel angesprochen, die klare, grafische Darstellung und dass die eigenen Vermittlungsziele zentral platziert werden. Mein allererster Eindruck: es bringt Leichtigkeit ins Thema ohne dabei albern zu sein und ich kann mir gut vorstellen, in unserem Kontext damit zu arbeiten (zunächst in homöopathischen Dosen, da es meiner Erfahrung nach bei Lehrenden einige Befürchtungen gibt, sie sollten zu didaktischen Spielereien verführt werden).
Frau Lahm vom Schreiblabor im Servicebereich “Beratung für Studium, Lehre und Karriere” der Universität Bielefeld Es liefert eine Vielzahl an kreativen und praktischen Ideen, um Schülerinnen und Schülern das Lernen von Inhalten schmackhafter zu machen. Schon der Titel macht neugierig. Was ist damit gemeint, wenn die Autoren das Buch "Munterrichtsmethoden" nennen? Der Untertitel hilft weiter: "22 aktivierende Lehrmethoden für die Seminarpraxis". Zunächst richtet sich das Buch an Menschen, die Seminare durchführen. Ich möchte es aber auch ausdrücklich für die Unterrichtspraxis im schulischen Bereich empfehlen. Es liefert eine Vielzahl an kreativen und praktischen Ideen, um Schülerinnen und Schülern das Lernen von Inhalten schmackhafter zu machen. Sehr schnell wird deutlich, dass das Unterrichten keine "Ein-Mann- oder Ein-Frau-Show ist, bei der der Lehrer bzw. die Lehrerin spricht und alle anderen zuhören. Neue Zeiten verlangen neue Methoden, die die Kinder und Jugendlichen neugierig machen und die den Lernprozess fordern und fördern. Mit Hilfe der vorgstellten Munterrichtsmethoden setzen sie sich erklärend, lesend, schreibend, sehend, hörend, diskutierend und fragend aktiv mit einem Thema auseinander. Nachdem im ersten Kapitel grundlegende Munterrichtsprinzipien vorgestellt werden, lernt der Leser im zweiten Kapitel 22 Methoden kennen. Diese sind genau beschrieben und durch Beispiele ergänzt. Wichtig ist, und darauf legen auch die Autoren Wert, dass ich die passende Methode für mich, meine Schüler und das Thema finde, denn nicht jede Methode lässt sich auf jede Lerngruppe übertragen. Lebendiges und munteres Lernen - dazu wollen die vorliegenden Methoden anregen. Schön ist es, wenn dies in der Schule gelingen kann. Probieren Sie es aus!
Arthur Thömmes, Autor, Theologe und Pädagoge auf lehrerbibliothek.de Pfiffig, spannend, herausfordernd, überraschend, ziel- und zielgruppenorien-tiert, effektiv! Das sind Begriffe, die mir beim eigenen Anwenden der Methode Inventur" zu den Munterrichtsmethoden einfielen.
Nach zehn Jahren Erfahrung in der Bildungsarbeit war die Lektüre dieses Buches eine wohltuende Auffrischung meines Methodenrepertoires. Ich traf bekannte und liebgewonnene Methoden wieder, wie z.B. die Flammende Rede, das Feierabendkino oder das Logbuch und lernte neue Methoden kennen, die mich in ihren Bann zogen, z.B. die Tempo-Thesen-Runde, das Brillenträgervotum, das Schwärzen. Eine Offenbarung war es für mich, meine selbst erlebten Methoden zu erforschen. Nie hätte ich gedacht, dass die Art und Weise, wie ich in der 5. Klasse französisch gelernt habe, mir Hilfestellungen zur Entwicklung eigener Methoden geben könnte - aber sie kann es! Die Munterrichtsmethoden sind eine erfrischende Lektüre - klar formuliert - übersichtlich aufgebaut - motivierend. Die Lektüre lohnt! Sabine Rhein, Fachstelle Junge Erwachsene im Erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg Mit mehr Vorfreude ins Seminar Die Lektüre der Munterrichtsmethoden von Harald Gross, Betty Boden und Nikolaas Boden steigern die Vorfreude auf die Leitung des nächsten Trainings, sie verführen dank der verständlichen Anleitungen auch zur raschen Umsetzung. Und einige der Methoden – für mich „Schwärzen“, „Von A – Z“ und „Dingfest machen“ haben durchaus die Chance ins Standard-Repertoire aufgenommen zu werden. Die Munterrichtsmethoden regen aber auch die eigene Kreativität an und verführen recht munter zur Entwicklung eigener Methoden.Dr.jur. Brigitte Ettl - Psychotherapeutin, Wirtschaftscoach, Mediatorin, Trainerin ... dass es auch schnelle und einfache Aktivierungsmethoden gibt, zeigt das vorliegende Buch "Munterrichtsmethoden". Durch Powerpoint noch verstärkte 'Foliengewitter' mögen in kommerziellen Präsentationen beeindrucken; in Lernsituationen 'erschlagen' sie oft die Teilnehmenden. In der beruflichen Weiterbildung ist darum die Tendenz spürbar, sich von aktivierenden Methoden der persönlichen oder kulturellen Weiterbildung inspirieren zu lassen. Allerdings, zeitraubende Spiele liegen meist nicht drin; dass es auch schnelle und einfache Aktivierungsmethoden gibt, zeigt das vorliegende Buch "Munterrichtsmethoden".
Im Willkommensgruss wird die Wichtigkeit von aktivierenden Methoden begründet. Den Einwand 'Aber das geht mit meinen Themen nicht' widerlegen Erfahrungen der Autoren mit ihren Workshop-Teilnehmern, und sie ermutigen die Zweifler dazu, die Angaben des Buches in die eigene Lehrsituation zu übersetzen. Im Vorwort betont Prof. K.W. Döring, eine anerkannte didaktisch-methodische Kapazität, dass Dozentinnen, Trainer, Ausbildende in erster Linie "ein interesssantes und abwechslungsreiches Lerngeschehen zu organisieren" haben. Die Autoren – vielleicht seine Schüler, sicher aber seine aufmerksamen Leser – werden gelobt für ihren didaktischen Ansatz, der auf dem situierten Lernbegriff basiere. Im ersten Teil werden sieben Munterrichtsprinzipien dargelegt. Sie beziehen sich auf Lernzielorientierung, Aktivität der Lernenden, Gemeinsamkeit des Lernens, Herausforderungen zur Auseinandersetzung, Spass, Einsatz der Lernenden und Förderung der Erinnerung. Die betreffenden Abschnitte beginnen meistens mit pointierten Einwänden oder konkreten Beispielen. Bereits wird da und dort auf die eingesetzten Methoden vorausverwiesen. Der dritte Teil, 'Munterrichtsmethodenwahl' erörtert ausführlich die Bedingungen, die bewirken, dass die eine Methode einschlägt, die andere flach fällt oder dass die gleiche Methode in anderem Zusammenhang nicht mehr funktioniert. Auch wenn Vollteffer und Fehlgriffe zum Traineralltag gehörten, könne Systematik beim Planen und bei der nachträglichen Ursachenforschung weiterhelfen. Dazu entwickeln die Autoren ein Modell, bestehend aus den Komponenten Ziel, Thema, Teilnehmer, Energie, Rahmen und Stil. Zu jeder Komponente folgt eine längeren Frageliste, die der Leser, die Leserin selbst beantworten darf bzw. soll. Erst danach soll eine Methode gesucht oder kreiert werden. Hilfreiche Tipps für die Suche: Methodenkartei, Publikationen, eigene Erfahrungen als Lernende/r u.a. Dann die Entscheidung: vorweg oder im laufenden Seminar? Die Autoren plädieren für eine Kombination. Schliesslich fünf Wahltipps (z.B. "Finde drei gute Gründe"), auch zum Feedback der Teilnehmer/innen. Der vierte Teil zeigt, auch fotografisch, das 'Munterrichtsmaterial': Papiere, Folien, Moderationskarten, Briefumschläge, Spielmaterial wie Würfel oder Spielfiguren sowie die üblichen Schreib- und Befestigungswerkzeuge. Dazu erhält der/die Lesende sieben Netzadressen von Lieferanten. Als geistige Ausrüstung sozusagen folgt eine Liste von elf wichtigen Fachbüchern zu allgemeiner Didaktik, Methodik und Medieneinsatz, unter denen Döring/Ritter-Mamczak und Verleger G. Schilling je zweimal vertreten sind. Das Schlusswort liefert T. Hauschildt, ein Kursleiter, der nach einem Workshop bei den Autoren es wagte, sein trockenes Thema mit 'Munterrichtsmethoden' zu verlebendigen. Damit hatte er, und hat seither, durchschlagenden Erfolg. Hervorzuheben ist die lernfreundliche Gestaltung der Kapitel: auf jeder Doppelseite mindestens eine Schwarz-Weiss-Fotografie von Kurssituationen, manchmal mit einem lesbar beschriebenen Flippflappblatt o.ä. Ein dezentes Hellblau strukturiert den Text mit Titelzeilen oder Abschnitt-Hintergrund und überspielt geschickt das Grau der Fotos. So ist der Grafiker zu Recht als dritter Autor angeführt. Knappe Angaben zu den Autoren finden sich auf dem hinteren Umschlag. Danach sind Groß und B. Boden in eigener Firma (in Berlin) in der Weiterbildung von Lehrenden verschiedener Stufen tätig. Mai 2008, „Abstract des Monats“ von Dr. Carl Rohrer vom SVEB - Der Dachverband der Weiterbildung Munterbar Die Munterrichtsmethoden ermutigten mich ein Angebot anzunehmen, in der Erwachsenen-(Aus)Bildung zu unterrichten. Die Lektüre des klar strukturierten Lehrmethodenbuches bringt in kurzer Zeit ein großes Repertoir an praxiserprobten Ideen, die selbst wenig fesselnde Inhalte pfiffig " an den Mann" bzw "an die Frau" bringen. Das Buch regte mich an, die dargestellten Methoden auf meine Zwecke zu adaptieren und brachte meinen Geist auf Trab, selbst welche zu entwickeln. Das Lob meiner SeminarteilnehmerInnen, dass es mir selbst am Freitag Nachmittag noch gelungen sei, sie zu motivieren und mitzureißen gebührt auch den Autoren der Munterrichtsmethoden. Barbara Friedmann Lebendige Trainingsmethoden schön strukturiert zusammengestellt Ich kann das Buch allen weiter empfehlen, die ganz effizient nach Methoden suchen, mit denen sie ihr Training noch lebendiger und effektiver gestalten können. Selber bin ich promovierte Didaktikerin und habe tolle Anregungen gefunden, die ich in meinen eigenen Trainings sehr erfolgreich einsetzen konnte (z.B. die Tempo-Thesen-Runde, das Stuhlorakel, das Beutebuch u.v.m.). Auch für Kollegen, die im Bereich Train-the-Trainer tätig sind, halte ich das Buch für eine wertvolle Quelle. Selber habe ich erlebt, dass es selbst eingefleischte Referenten, die sich sonst nur an ihren Power Point Folien festhalten, "wagen", etwas Interaktion in ihre Lehrveranstaltungen einzubinden. Das ist aus meiner Sicht darauf zurück zu führen, dass jeder "Lehrtyp" mind. eine passende Methode in diesem Buch findet, die er aufgreifen wird. Dr. Anja Schmitz, Leiterin Internationales Training, Wirtschaftsunternehmen Professionalität und Spaß müssen sich im Seminar nicht ausschließen! Die Übungen aus den Munterrichtsmethoden habe ich in zahlreichen Bildungsveranstaltungen mit unterschiedlichsten Zielgruppen erfolgreich anwenden können. Sie verbinden in hervorragender Weise geistige und körperliche Aktivität im Lernprozess. So entwickelt sich mit Hilfe der Munterrichtsmethoden aus trockenem Unterrichtsstoff eine besondere Art der Wissensvermittlung, die Energie spendet und im Gedächtnis bleibt. Sylvia Hüttig-Rieck, Berlin |
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